Regenwahrscheinlichkeit am ersten Montag im Mai in Hamburg

Actualizado: 2026-07-10

Wer in Hamburg eine Veranstaltung oder einen Ausflug ausgerechnet auf den ersten Montag im Mai legt, der sollte wissen, wie oft es an diesem Tag schon geregnet hat. Die offizielle Statistik des Deutschen Wetterdienstes für die Station Hamburg-Fuhlsbüttel gibt eine klare Antwort – und die lautet: Fast jeder zweite war nass.

48,4 %
Regenwahrscheinlichkeit am ersten Montag im Mai

Von 91 untersuchten Jahren zwischen 1936 und 2026 fiel an 44 ersten Montagen im Mai messbarer Niederschlag (mehr als 0 mm). Das heisst, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei nahezu fünfzig zu fünfzig – kein besonders verlässlicher Tag für Aktivitäten im Freien. Seit Beginn der Aufzeichnungen hat sich an diesem Verhältnis nichts Grundlegendes geändert; die 48,4 % sind ein robuster Mittelwert über neun Jahrzehnte.

Wie ist das zu verstehen?

Die DWD hat für die Station Hamburg-Fuhlsbüttel (Kennung 01975) alle verfügbaren Jahre ab 1936 ausgewertet. Für jedes Jahr wurde der erste Montag im Mai bestimmt und gemessen, ob an diesem Tag Niederschlag gefallen ist – egal, ob nur ein Nieselregen oder ein ganzer Schauer. Das Ergebnis: In 44 von 91 Jahren war es nass. Umgerechnet ergibt das die 48,4 %.

Das heisst nicht, dass es den ganzen Tag regnet; es bedeutet lediglich, dass an diesem Datum mindestens einmal Niederschlag registriert wurde. Wer also den ersten Montag im Mai für eine Hochzeit oder ein Open-Air-Konzert plant, hat eine knapp fünfzigprozentige Chance auf Regen – kein idealer Wert, aber auch keine ausgemachte Sache.

Übersicht der Daten

Messgrösse Wert
Anzahl untersuchter Jahre 91
Davon mit Regen am ersten Montag im Mai 44
Regenwahrscheinlichkeit 48,4 %

Der Betrachtungszeitraum umfasst die Jahre vom 1. Januar 1936 bis zum 6. Juli 2026 – die vollständige, lückenlose Messreihe der Station Hamburg-Fuhlsbüttel. Die Daten stammen vom Climate Data Center des DWD und sind nach den höchsten meteorologischen Standards erhoben.

Einordnung: Ist 48,4 % viel oder wenig?

Im norddeutschen Klima ist der Mai einer der wechselhafteren Monate. Die mittlere Niederschlagssumme für den gesamten Mai beträgt an der Station Hamburg-Fuhlsbüttel 98,0 mm – das ist der viertniederschlagsreichste Monat im Jahr, nur übertroffen vom September (121,5 mm), November (125,0 mm) und Juli (98,3 mm). Die Regenwahrscheinlichkeit von knapp 50 % an einem bestimmten Tag passt also in dieses Bild: Der Mai in Hamburg ist weder extrem verregnet noch besonders trocken.

Die durchschnittliche Anzahl an Sonnenstunden im Mai liegt bei 268,1 Stunden – das ist der sonnigste Monat des Jahres, noch vor dem August mit 227,4 Stunden. Das zeigt, dass der Mai durchaus viele schöne Tage bringt, aber die ersten Montage statistisch gesehen häufiger von Regen betroffen sind, als man es vom Gesamtbild des Monats erwarten würde.

Eine mittlere Temperatur von 16,2 °C (Tagesmittel) und einer Tageshöchsttemperatur von 21,6 °C macht den Mai in Hamburg angenehm mild – wenn es nicht regnet. Die Kombination aus relativ hoher Regenwahrscheinlichkeit an genau diesem Wochentag und grundsätzlich warmen Temperaturen ist typisch für die Übergangszeit zwischen Frühling und Sommer.

Wie zuverlässig ist die Statistik?

Die Datenbasis von 91 Jahren ist aussergewöhnlich robust. Eine 91-jährige Messreihe erlaubt eine statistisch signifikante Aussage; die Wahrscheinlichkeit, dass die 48,4 % ein Zufallsprodukt weniger Jahre sind, ist verschwindend gering. Wer also den ersten Montag im Mai in Hamburg plant, sollte sich auf Regen einstellen – statistisch lohnt sich ein Schirm eher als nicht.

Gleichwohl: In 47 von 91 Jahren blieb es trocken. Ein Blick in die Wettervorhersage bleibt unerlässlich, denn die Klimatologie kann den konkreten Einzelfall nicht vorhersagen. Sie gibt aber einen verlässlichen Rahmen: Ein Drittel bis die Hälfte aller ersten Montage im Mai sind nass – und das seit fast einem Jahrhundert.

Klimawandel: Ändert sich etwas?

Die vorliegende Gesamtstatistik über 91 Jahre zeigt eine stabile Regenwahrscheinlichkeit. Dass in den letzten Jahrzehnten Extremniederschläge zugenommen haben, ist bekannt – für die Wahrscheinlichkeit eines Regentages an einem bestimmten Datum ergibt sich daraus aber bislang keine signifikante Verschiebung. Die 48,4 % sind ein Mittelwert über die gesamte Periode; Einzeljahre schwanken stark, gleichen sich über die lange Reihe aber aus. Sollte der DWD in Zukunft aktualisierte Daten veröffentlichen, wird sich zeigen, ob der Trend beständig bleibt oder sich langsam verschiebt.

Quelle der Daten

Alle Angaben basieren auf den offiziellen Messdaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Climate Data Center, für die Station Hamburg-Fuhlsbüttel (Kennung 01975). Die Auswertung umfasst den Zeitraum 1936–2026 und wurde nach den Kenntage-Kriterien des DWD durchgeführt. Die Daten sind unter der GeoNutzV-Lizenz öffentlich zugänglich und repräsentieren den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand.

Inhalt mit Unterstützung künstlicher Intelligenz auf Basis offizieller DWD-Daten erstellt. Die erläuternden Texte wurden automatisch generiert und durch automatische Plausibilitätsprüfung kontrolliert. 🤖 IA-assisted content · Art. 50 EU AI Act