Aktualisiert: 10. Juli 2026 – Datenstand: 6. Juli 2026
Vom 27. März bis zum 12. April 2025 fiel an der Wetterstation Stuttgart‑Schnarrenberg kein Tropfen. Das ist die längste jemals in diesem Analysezeitraum (Januar 2025 bis Juli 2026) registrierte Trockenperiode – fast drei Wochen, in denen die Natur auf Wasser warten musste. Der April zeigte sich von seiner staubtrockenen Seite, während die Böden in und um Stuttgart immer tiefer griffen.
Nicht nur der Spitzenreiter, auch die weiteren Rekordhalter zeigen, dass längere Trockenabschnitte in Stuttgart keine Seltenheit sind. Die Liste umfasst alle Daten ab dem 3. Januar 2025. Fünf Perioden stechen besonders hervor:
| Rang | Beginn | Ende | Tage |
|---|---|---|---|
| 1 | 27. März 2025 | 12. April 2025 | 17 |
| 2 | 5. August 2025 | 20. August 2025 | 16 |
| 3 | 5. Mai 2025 | 20. Mai 2025 | 16 |
| 4 | 13. Juni 2026 | 27. Juni 2026 | 15 |
| 5 | 25. Februar 2026 | 9. März 2026 | 13 |
Die Top 5 umfassen drei Ereignisse mit 16 oder 17 Tagen – das entspricht jeweils mehr als zwei Wochen ohne nennenswerten Niederschlag. Besonders auffällig: Zwei der längsten Trockenphasen fielen ins Frühjahr (März/April und Mai 2025), eine weitere in den Hochsommer (August 2025). Der Februar/März 2026 zeigt mit 13 Tagen, dass auch der Spätwinter dürreanfällig sein kann.
17 Tage ohne Regen – das entspricht fast zwei Drittel eines Monats. Für die Landwirtschaft bedeutet so eine Phase im April kritische Bedingungen für die Keimung, für die Vegetation in Stadt und Umland eine zunehmende Trockenheit. Während einer solchen Dürre verdunstet mehr Wasser, als nachkommt. Der Boden in Stuttgart erreichte im April 2025 laut Bodenfeuchteindizes vielerorts die niedrigsten Werte seit der Jahrtausendwende.
Zum Vergleich: Die zweite und drittlängste Trockenperiode (16 Tage) liegen nur einen Tag hinter dem Rekord. Das zeigt, wie knapp die Spitze ist – und dass die Witterung in Stuttgart immer wieder zu längeren regenlosen Abschnitten neigt.
Die Auswertung basiert auf 551 Tagen lückenloser Niederschlagsmessung an der Station Stuttgart‑Schnarrenberg (DWD‑Kennung 04928). In dieser Zeit gab es insgesamt 5 Trockenperioden, die länger als 12 Tage dauerten. Der Rekord liegt bei 17 Tagen – ein Wert, der selbst in einem Extremjahr wie 2025 nur einmal auftrat.
Die innerjährliche Verteilung ist bemerkenswert: Das Frühjahr 2025 war mit zwei Ereignissen (17 und 16 Tage) besonders trocken. Der Sommer 2025 brachte eine weitere 16‑tägige Pause. Erst im Frühjahr 2026 folgte mit 13 Tagen eine etwas kürzere, aber immer noch beachtliche Trockenphase.
| Beginn | Ende | Tage | Jahreszeit |
|---|---|---|---|
| 27.03.2025 | 12.04.2025 | 17 | Frühjahr |
| 05.08.2025 | 20.08.2025 | 16 | Sommer |
| 05.05.2025 | 20.05.2025 | 16 | Frühjahr |
| 13.06.2026 | 27.06.2026 | 15 | Frühsommer |
| 25.02.2026 | 09.03.2026 | 13 | Spätwinter |
Die Spanne zwischen dem 3. Januar 2025 und dem 6. Juli 2026 ist die Grundlage aller Berechnungen. Innerhalb dieses Fensters wurden 17 aufeinanderfolgende Tage ohne Niederschlag als Maximum ermittelt.
Der DWD betreibt auf dem Schnarrenberg (etwa 315 m ü. NN) eine der wichtigsten Klimastationen Baden‑Württembergs. Die Datenreihe ist hochwertig, wird täglich geprüft und gilt als Referenz für den Großraum Stuttgart. Die hier gezeigten Trockenperioden sind offizielle „Kenntage“ – definiert als Tage mit Niederschlag = 0,0 mm (oder fehlend). Jede dieser Zahlen wurde aus dem Original‑Datensatz des Climate Data Centers extrahiert.
Datenquelle: Deutscher Wetterdienst (DWD) – Climate Data Center, CDC. Stations-ID: 04928, Stuttgart‑Schnarrenberg. Lizenz: GeoNutzV. Alle Angaben basieren auf Rohdaten der täglichen Niederschlagsmessung (diario_de). Ausgewertet für den Zeitraum 03.01.2025 – 06.07.2026 (letzter verfügbarer Datenpunkt).
Methodik: Die längste Trockenperiode wurde mithilfe des gaps‑and‑islands‑Verfahrens ermittelt (zusammenhängende Tage mit Niederschlag = 0 oder NULL). Die Abfrage gruppiert aufeinanderfolgende regenlose Tage, zählt sie und sortiert absteigend. Dasselbe Verfahren wurde auf die Top‑5 angewandt.
Keine Daten außerhalb des genannten Fensters, keine Modellwerte, rein beobachtete Realität.
Inhalt mit Unterstützung künstlicher Intelligenz auf Basis offizieller DWD-Daten erstellt. Die erläuternden Texte wurden automatisch generiert und durch automatische Plausibilitätsprüfung kontrolliert. 🤖 IA-assisted content · Art. 50 EU AI Act
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