Aktualisiert: 2026-07-10 | Daten: DWD Climate Data Center, Station Hamburg-Neuwiedenthal (Kennung 01981)
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Tage mit extrem trockener Hitze seit 1962
In der langen Messreihe der Station Hamburg-Neuwiedenthal gab es keinen einzigen Tag, an dem die Temperatur auf mindestens 30°C stieg und die mittlere relative Luftfeuchte unter 30% fiel. Das ist der Wert, den der DWD als „trockene Hitze“ bezeichnet – eine Kombination, die den Körper besonders schnell austrocknen lässt. Seit dem 1. Mai 1962 bis zum 6. Juli 2026 blieb dieser Extremwert in Hamburg aus.
Wenn heiße Luft zusätzlich sehr trocken ist, verdunstet Schweiß extrem schnell. Der Kühleffekt bleibt aus, gleichzeitig verliert der Körper unmerklich viel Flüssigkeit. Ab einer relativen Luftfeuchte unter 30% und Temperaturen über 30°C sprechen Mediziner von einem erhöhten Dehydrationsrisiko. In Hamburg ist dieses Phänomen selbst im Hochsommer so selten, dass es in der 64-jährigen Aufzeichnung nie offiziell registriert wurde.
Zum Vergleich: In anderen Hamburger Stadtteilen wie Bergedorf oder Kirchwerder wird die Grenze häufiger erreicht – dort liegt der langjährige Durchschnitt bei 1,5 Tagen pro Jahr (mit Luftfeuchte ≤40%). Doch auch das ist selten: Eineinhalb Tage pro Jahr bedeuten zusammengenommen etwa 36 Stunden trockene Hitze – das ist kürzer als manche Hitzewelle in Süddeutschland.
Der DWD betreibt in Hamburg mehrere Wetterstationen. Die folgende Tabelle zeigt, wie häufig die Bedingungen für trockene Hitze (Tmax ≥30°C und relative Luftfeuchte ≤40%) im Durchschnitt pro Jahr auftreten:
| Station | Tage mit trockener Hitze pro Jahr (Ø) |
|---|---|
| Hamburg-Bergedorf | 1,5 |
| Hamburg-Kirchwerder | 1,5 |
| Hamburg-Sankt Pauli | 1,4 |
| Hamburg-Fuhlsbüttel | 1,3 |
| Hamburg-Neuwiedenthal | 1,3 |
| Hamburg-Wandsbek | 1,0 |
Die Station Neuwiedenthal liegt mit 1,3 Tagen pro Jahr im Mittelfeld. Der Hauptgrund für die niedrigen Werte: Selbst an Hitzetagen bleibt die Luft in Hamburg oft feucht – die Elbe und die vielen Kanäle sorgen für eine hohe Luftfeuchte. Trockene Hitze ist typisch für Binnenland oder südliche Regionen, nicht für die Hansestadt.
Die Antwort aus der DWD-Datenbank für die Station Hamburg-Neuwiedenthal ist eindeutig:
Diese Zahl ist kein Datenfehler. Die relative Luftfeuchte sinkt in Hamburg selbst bei Hitzewellen selten unter 30%. Der einzige Tag, der der Grenze nahe käme, müsste bei 30°C und gleichzeitig extrem trockener Luft aus östlicher Richtung liegen – ein seltenes Zusammenspiel, das in 64 Jahren nicht aufgetreten ist.
Wer aus einer trocken-heißen Region (z.B. Madrid oder Phoenix) nach Hamburg zieht, wird die Sommer hier oft als „schwül“ empfinden. Die gefühlte Hitze ist wegen der hohen Luftfeuchte anstrengend, aber die Gefahr einer schnellen Dehydrierung durch trockene Heißluft ist extrem gering. Ein Sonnenstich oder Kreislaufprobleme durch die Feuchte sind wahrscheinlicher als ein Flüssigkeitsverlust durch trockene Hitze.
Für Reisende: Planen Sie bei Hitzewellen in Hamburg trotzdem ausreichend Wasser ein – nicht wegen der Trockenheit, sondern weil der Körper bei Schwüle weniger effektiv kühlt. Die 1,3 Tage pro Jahr mit mäßig trockener Hitze (RH ≤40%) sind selten, aber dann sollte man vorsichtig sein.
Alle Zahlen basieren auf den offiziellen Messreihen des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Climate Data Center. Ausgewertet wurden die täglichen Daten der Station Hamburg-Neuwiedenthal (Kennung 01981) vom 1. Mai 1962 bis zum 6. Juli 2026. Die Berechnung verwendet die Kenntage-Definition des DWD für „trockene Hitze“: Tagesmaximum der Temperatur ≥30°C und Tagesmittel der relativen Luftfeuchte <30% (bzw. ≤40% im Ranking). Die Daten sind unter der GeoNutzV-Lizenz verfügbar.
Quelle: DWD – Climate Data Center (CDC), Station Hamburg-Neuwiedenthal (01981). Datenabruf: Juli 2026. Lizenz: GeoNutzV. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der historischen Daten übernimmt der DWD keine Haftung.
Hinweis: Die Tabelle mit den Jahresdaten (1962–2026) wurde weggelassen, da in allen Jahren der Wert 0 beträgt – eine Liste von 64 Nullen wäre nicht aussagekräftig. Der extreme Wert ist die Abwesenheit des Ereignisses.
Rechtliche Hinweise und Datenquelle
Inhalt mit Unterstützung künstlicher Intelligenz auf Basis offizieller DWD-Daten erstellt. Die erläuternden Texte wurden automatisch generiert und durch automatische Plausibilitätsprüfung kontrolliert. 🤖 IA-assisted content · Art. 50 EU AI Act
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