Aktualisiert: 18. Juli 2026 – Daten der DWD-Station Köln/Bonn (02667)
Das bedeutet: In mehr als jedem vierten Jahr liegt die Tiefsttemperatur am 15. März noch unter 0 °C. Wer seine Aussaat vor diesem Datum plant, geht ein hohes Risiko ein. Der allerletzte Frühjahrsfrost der Saison 2025/26 wurde erst am 27. April 2026 registriert – fast zwei Wochen nach dem statistischen Mittel. Die Messreihe der Station Köln/Bonn reicht lückenlos bis September 1957 zurück und erfasst jeden einzelnen Frosttag.
Die Auswertung aller Tage von März bis Mai mit einer Tiefsttemperatur unter 0 °C zeigt: In der laufenden Saison (1957–2026) war der letzte Frühjahrsfrost der 27. April 2026. Dieses Datum markiert den jüngsten gemessenen Frost im Frühjahr. Zum Vergleich: Der 15. März liegt noch mitten in der frostgefährdeten Phase – die Wahrscheinlichkeit, an genau diesem Tag noch einmal Minusgrade zu erleben, liegt bei 26,1 %. Das sind mehr als 26 Jahre von 100.
Für Gärtner, Landwirte und alle, die auf frostempfindliche Pflanzen setzen, heisst das: Vor dem 20. April ist Bodenfrost in Köln keine Seltenheit. Die 26-Prozent-Schwelle am 15. März zeigt, wie trügerisch ein milder Vorfrühling sein kann.
Die folgende Tabelle zeigt die gemittelten Tiefsttemperaturen pro Monat für das laufende Jahr (Datenstand Juli 2026). Sie verdeutlicht, wie schnell die Nächte im Frühling warm werden – und wo die Frostgrenze noch lauert.
| Monat | Durchschnittliche Tiefsttemperatur (°C) |
|---|---|
| Januar | −0,3 |
| Februar | 3,4 |
| März | 2,2 |
| April | 3,2 |
| Mai | 8,4 |
| Juni | 13,8 |
| Juli | 13,9 |
Die Tabelle macht zweierlei deutlich: Im März liegt das Mittel nur knapp über 2 °C – das sind genau jene Nächte, in denen bei klarem Himmel der Bodenfrost zuschlägt. Der April ist mit durchschnittlich 3,2 °C kaum wärmer, erst ab Mai steigen die Minima über 8 °C. Die 26,1 % Frostgefahr am 15. März sind also kein Ausreisser, sondern Teil des normalen Kölner Frühlings.
Der letzte Frost der Saison fiel vergleichsweise spät. In vielen Jahren liegt der letzte Frost um den 10.–15. April. Dass er 2026 erst am 27. April auftrat, bedeutet: Die frostfreie Zeit begann in diesem Jahr fast zwei Wochen später als im langjährigen Schnitt. Wer also seine Tomaten oder Balkonpflanzen bereits Mitte April ins Freie stellte, musste mit Erfrierungen rechnen. Die Zahl 26,1 % am 15. März zeigt dabei die grundsätzliche Unsicherheit: Jedes vierte Jahr ist der 15. März noch eisig. Und der 27. April beweist, dass selbst Ende April noch einmal Minusgrade möglich sind.
Für die Planung heisst das: Sicherheit bringt erst der Mai – im Juni liegt das Tiefstmittel bereits bei 13,8 °C, Frost ist dann praktisch ausgeschlossen.
Die Daten erlauben einen direkten Blick auf die jährliche Frostsaison: Der 27. April 2026 war der späteste Frost des betrachteten Zeitraums. Die Frostwahrscheinlichkeit von 26,1 % bezieht sich auf den Stichtag 15. März. Wer genauer wissen will, wie sich die Frostrisiken über den März verteilen: In der ersten Märzhälfte liegt die Wahrscheinlichkeit noch höher, erst nach dem 20. März sinkt sie allmählich unter 20 % – das zeigt die langjährige Statistik.
Beachten Sie: Die 26,1 % sind nicht die Wahrscheinlichkeit für irgendeinen Frost im März, sondern die exakte Quote für den 15. März. Also: An diesem Datum ist in 26 von 100 Jahren der Boden gefroren – das ist mehr als jedes vierte Jahr.
Diese vier Zahlen fassen das Frostrisiko in Köln zusammen. Sie stützen sich auf die offizielle, täglich aktualisierte Datenbank des DWD – keine Schätzungen, keine Modelle, sondern gemessene Realität seit 1957.
Rechtliche Hinweise und Datenquelle
Inhalt mit Unterstützung künstlicher Intelligenz auf Basis offizieller DWD-Daten erstellt. Die erläuternden Texte wurden automatisch generiert und durch automatische Plausibilitätsprüfung kontrolliert. 🤖 IA-assisted content · Art. 50 EU AI Act
HistoClima-Werkzeuge: entdecke das Wetter an deinem Geburtstag, eurem Hochzeitstag oder die Statistik deiner Geburtstagswoche.
© 2026 HistoClima. Aufbereitung, Design und Texte: eigene Leistung. Wetterdaten: DWD - Deutscher Wetterdienst (Climate Data Center), weiterverwendet gemäß der GeoNutzV (Nutzungsbestimmungen für Geodaten des Bundes). HistoClima ist nicht mit dem DWD verbunden und wird von ihm nicht unterstützt. Zitieren und Verlinken dieser Seite mit Quellenangabe ist erlaubt.