Aktualisiert: 17. Juli 2026 – Datenstand: 1935–2026, Station Frankfurt/Main (DWD)
29. März 2026letzter Frost (tmin < 0 °C) im Frühjahr
Am 29. März 2026 fiel das Thermometer in Frankfurt zum letzten Mal unter null – danach blieb es durchgehend frostfrei. Wer also am 15. März schon Pflanzen ins Beet setzt, hat es statistisch gesehen mit einer Frostwahrscheinlichkeit von 33,7 %an genau diesem Datum zu tun. Das bedeutet: In gut jedem dritten Jahr liegt am 15. März noch eine Frostnacht. Die lange DWD-Messreihe zeigt, wie knapp der Zeitpunkt zwischen Winterende und Frühjahrsbeginn in Frankfurt ist.
Der letzte Frost des Frühjahrs 2026 wurde am 29. März registriert. Das ist kein Einzelfall: Seit Beginn der Aufzeichnungen (1935) kam es immer wieder vor, dass der März noch einmal mit Minusgraden überraschte. Für Gärtner und Landwirte ist der 15. März ein traditionelles Saatdatum – die offizielle DWD-Zahl zeigt aber: exakt an diesem Tag liegt die Frostwahrscheinlichkeit bei 33,7 %. Das ist mehr als eine rechnerische Chance; in jedem dritten Jahr liegt an den Iden des März noch eine geschlossene Frostschicht.
Die folgende Tabelle zeigt, wie die durchschnittlichen Tiefsttemperaturen über das Jahr verteilt sind. Sie stammen aus dem Jahr 2022, dem jüngsten vollständigen Datenjahr, das die Station geliefert hat.
| Monat | Mittlere Tiefsttemperatur (°C) |
|---|---|
| Januar | 0,7 °C |
| Februar | 1,4 °C |
| März | 1,2 °C |
| April | 4,1 °C |
| Mai | 10,3 °C |
| Juni | 13,0 °C |
| Juli | 14,6 °C |
| August | 17,3 °C |
| September | 10,2 °C |
| Oktober | 8,3 °C |
| November | 4,0 °C |
| Dezember | 0,2 °C |
Der März liegt mit einer Mitteltiefsttemperatur von 1,2 °C noch nah an der Frostgrenze. Zum Vergleich: Im April steigt der Wert auf 4,1 °C, im Mai auf 10,3 °C. Die Gefahr von Nachtfrost ist also im März real, und der 29. März 2026 zeigt, dass selbst Ende des Monats noch Frost möglich ist.
Die Kennzahl 33,7 % Frostwahrscheinlichkeit bedeutet: In 33,7 von 100 Jahren lag an diesem Datum die Tiefsttemperatur unter null Grad. Anders gesagt: Wer am 15. März Tomaten oder Gurken ins Freiland setzt, geht ein erhebliches Risiko ein – statistisch gesehen muss in jedem dritten Jahr mit einem Frostschaden gerechnet werden. Gärtner in Frankfurt warten daher oft bis nach dem 20. März, wenn die Wahrscheinlichkeit schon deutlich sinkt.
Der letzte Frost des Frühjahrs 2026 fiel auf den 29. März. Die gesamte DWD-Reihe für Frankfurt reicht vom 1. Juli 1935 bis zum 15. Juli 2026 – also über 91 Jahre. In dieser Spanne gab es Jahre, in denen der letzte Frost bereits im Februar lag, und andere, in denen er bis in den April hinein reichte. Der 29. März liegt im mittleren Bereich. Wer den genauen Tag für sein Gemüsebeet wissen will, kann sich an der historischen Reihe orientieren: Eine Garantie gibt es nicht, aber das Risiko sinkt ab Mitte März von Woche zu Woche.
Die DWD-Daten für Frankfurt/Main (Station 01420) sind die offizielle Referenz. Sie werden täglich aktualisiert und reichen bis zum 15. Juli 2026. Für die Frostwahrscheinlichkeit wurde die gesamte historische Reihe ausgewertet – das macht die Zahl so verlässlich.
Datenquelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Climate Data Center – Station Frankfurt/Main (Kennung 01420). Zeitreihe 1935–2026, tägliche Minimumtemperatur (tmin). Lizenz: GeoNutzV. Die Berechnung der Frostwahrscheinlichkeit und des letzten Frostdatums erfolgte auf Basis der vollständigen Messreihe. Stand: Juli 2026.
Inhalt mit Unterstützung künstlicher Intelligenz auf Basis offizieller DWD-Daten erstellt. Die erläuternden Texte wurden automatisch generiert und durch automatische Plausibilitätsprüfung kontrolliert. 🤖 IA-assisted content · Art. 50 EU AI Act
© 2026 HistoClima. Aufbereitung, Design und Texte: eigene Leistung. Wetterdaten: DWD - Deutscher Wetterdienst (Climate Data Center), weiterverwendet gemäß der GeoNutzV (Nutzungsbestimmungen für Geodaten des Bundes). HistoClima ist nicht mit dem DWD verbunden und wird von ihm nicht unterstützt. Zitieren und Verlinken dieser Seite mit Quellenangabe ist erlaubt.