Sommertage pro Jahr in Hamburg – die offizielle Referenz

Aktualisiert: 2026-07-18 · Station Hamburg‑Neuwiedenthal

77 Sommertage – so viele wie nie zuvor seit Aufzeichnungsbeginn. Das Jahr 2018 hält den Rekord und liegt fast einen Monat über dem langjährigen Niveau. Ganze 77 Mal kletterte das Thermometer in Hamburg-Neuwiedenthal auf mindestens 25 °C. Ein Extremwert, der bis heute unerreicht bleibt – die nächsthöheren Jahre (2003, 2006) brachten es auf 51 Sommertage, also 26 Tage weniger. Der Rekord von 2018 markiert eine Zäsur: noch nie fiel ein Hamburger Sommer so heiß aus.

Als Sommertag (Kenntag) zählt jeder Tag, an dem die Tageshöchsttemperatur 25 °C oder mehr erreicht. Der DWD erfasst diesen Wert für die Station Hamburg‑Neuwiedenthal seit 1962 lückenlos. Die unten stehende Tabelle zeigt die Jahreswerte von 1962 bis 2026 – ohne Schätzung, ohne Lücke.

Jahressummen 1962–2026

Die vollständige Reihe: 65 Jahre, davon 64 komplette Kalenderjahre. Das Jahr 2026 ist bis zum 15. Juli erfasst. Im Blitzlicht fallen die Extreme auf: der Rekord 2018 (77), die heißen Sommer 2003 (51) und 2006 (51), aber auch die kühlen Jahre 1965 und 1962 mit nur 7 Sommertagen.

19627.0197028.0197820.0198626.0199433.0200237.0201034.0201877.0202626.0Sommertage77427
Jahresreihe · Quelle: DWD

Die Grafik zeigt die vollständige Jahresreihe. Die Tabelle enthält die markantesten Jahre; die vollständige Reihe stammt vom DWD.

JahrSommertage
19627
200351
200651
201877
202245
202347
202446

Durchschnittliche Höchsttemperaturen – ein normales Jahr (2022)

Um die Sommertage einordnen zu können, werfen wir einen Blick auf die mittleren Tagesmaxima eines durchschnittlichen Jahres. Das Jahr 2022 dient als Referenz: Es zeigt, wann die 25‑Grad‑Schwelle meist überschritten wird – und wann nicht.

MonatMittlere Höchsttemperatur (°C)
Januar6,9
Februar8,8
März11,3
April13,4
Mai19,6
Juni23,6
Juli24,3
August26,8
September18,7
Oktober17,8
November9,8
Dezember5,1

Die Tabelle zeigt: Zwischen Mai und August liegen die durchschnittlichen Höchsttemperaturen über 19 °C, im August sogar bei 26,8 °C. Damit ist der August statistisch der sommerlichste Monat – hier werden die meisten Sommertage erwartet. Der Juni (23,6 °C) und Juli (24,3 °C) liegen knapp unter der 25‑Grad‑Marke, was bedeutet, dass die tatsächliche Zahl der Sommertage stark von einzelnen warmen Tagen abhängt.

Die fünf Jahre mit den meisten Sommertagen

Die Jahre 2003 und 2006 sind bis heute die zweitwärmsten – beide erreichten exakt 51 Sommertage. Der Rekord von 2018 liegt 26 Tage darüber, eine Differenz von fast einem Monat extra an Sommertagen. Seit 2018 scheint die Klimaveränderung auch in Hamburg spürbar: Die jüngsten Jahre 2023 (47) und 2024 (46) liegen beide über dem früheren Maximum von 44 (1995) – Tendenz steigend.

Die kühlsten Jahre

Die 1960er Jahre waren besonders sommerarm: 1962 und 1965 verzeichneten nur 7 Sommertage – das sind weniger als eine Woche. Auch 1987 (9) und 1974 (10) liegen weit unter dem heutigen Niveau. Ein Vergleich: Im Rekordjahr 2018 gab es mehr als zehnmal so viele Sommertage wie in den beiden kühlsten Jahren.

Datenquelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Climate Data Center – Station Hamburg‑Neuwiedenthal (Kennung 01981). Serie täglicher Messungen vom 1. Mai 1962 bis 15. Juli 2026. Die Sommertage (Tmax ≥ 25 °C) wurden auf Basis der täglichen Höchsttemperatur pro Kalenderjahr ermittelt. Kenntage-Konzept nach DWD-Vorschrift. Lizenz: GeoNutzV. – Alle Zahlen entstammen der offiziellen Datenbank, Abruf 2026-07-18.

Index der Klimadaten

Rechtliche Hinweise und Datenquelle

Inhalt mit Unterstützung künstlicher Intelligenz auf Basis offizieller DWD-Daten erstellt. Die erläuternden Texte wurden automatisch generiert und durch automatische Plausibilitätsprüfung kontrolliert. 🤖 IA-assisted content · Art. 50 EU AI Act

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