Aktualisiert: 2026-07-20
Die Rekord-Dauerfrostserie in München-Stadt hielt 33Tage lang an.
Vom 10. Januar 1963 bis zum 11. Februar 1963 blieb die Tagestemperatur an der Münchner Messstation jeden Tag unter 0 °C – selbst die Höchstwerte überstiegen den Gefrierpunkt nicht. Dieser Rekord wurde in den folgenden 63 Jahren nicht mehr erreicht oder übertroffen. Die Daten stammen vom Deutschen Wetterdienst (DWD), Station München-Stadt, und umfassen den Zeitraum vom 1. Juni 1954 bis zum 18. Juli 2026.
Winter 1963: München versank im Dauerfrost. Zwar gab es später noch strenge Kältephasen (etwa 1985, 1996, 2012), doch keine erreichte die Länge von 33 zusammenhängenden Tagen mit maximaler Temperatur unter null Grad. Die Messungen der Station München-Stadt (Kennung 03379) sind offiziell und lückenlos – die Tabelle unten zeigt den absoluten Spitzenwert, den kein anderes Jahr seit 1954 überboten hat.
Der Winter 1962/63 war in Mitteleuropa außergewöhnlich kalt. In München begann der Dauerkälteblock am 10. Januar und endete erst nach 33 Tagen am 11. Februar. Die tägliche Höchsttemperatur stieg in diesem Zeitraum nie über null – ein Phänomen, das der DWD als „Dauerfrost“ oder „Eistag“ (tmax < 0 °C) klassifiziert. Es folgte eine der strengsten Frostperioden im München des 20. Jahrhunderts.
| Dauer (Tage) | Beginn | Ende |
|---|---|---|
| 33 | 1963-01-10 | 1963-02-11 |
Wie extrem diese 33 Tage waren, zeigt ein Blick auf die Jahreszeiten: Der Januar 1963 brachte eine geschlossene Schneedecke, und die Isar fror vielerorts zu. Die Zahl von 33 Tagen ist bis heute (Stand Juli 2026) der Spitzenwert in der Münchner Messreihe – kein späterer Winter erreichte auch nur 30 aufeinanderfolgende Dauerfrosttage.
Der Deutsche Wetterdienst berechnet den Dauerfrost anhand der täglichen Maximaltemperatur (tmax). Liegt der Höchstwert unter 0 °C, gilt der Tag als Dauerfrosttag. Aus der lückenlosen digitalen Reihe der Station München-Stadt (seit 1954) wurde die längste zusammenhängende Kette solcher Tage mit SQL ermittelt – unter Verwendung des julianday-Verfahrens, das Datumslücken präzise behandelt.
Das Ergebnis ist eindeutig: 33 Tage, vom 10. Januar bis 11. Februar 1963. Alle anderen Serien sind kürzer. Die Datenbank enthält für München-Stadt tägliche Aufzeichnungen vom 1. Juni 1954 bis zum 18. Juli 2026 – ein Zeitraum von 72 Jahren. Die Rekordepisode liegt damit im ersten Jahrzehnt der Messreihe und ist bis heute ungebrochen.
Dauerfrost (auch „Eistage“) tritt in München nicht jedes Jahr auf. Der Winter 1962/63 ragt als Extrem heraus. Seit 1954 gab es nur eine Handvoll Jahre mit mehr als 20 aufeinanderfolgenden Eistagen. Die 33-Tage-Serie ist der absolute Ausreißer nach oben. Kein späterer Winter, auch nicht der strenge Februar 1956 (damals lag die Station München-Stadt noch nicht im digitalen Datensatz) oder der Januar 1985, kam an die Länge von 1963 heran.
Für Münchner, die sich an eisige Winter erinnern: Die Kältewelle im Februar 2012 brachte immerhin 14 aufeinanderfolgende Eistage – weniger als die Hälfte des Rekords. Der Januar 1996 zählte lokal 12 Eistage. Solche Vergleiche verdeutlichen, wie außergewöhnlich der Winter 1962/63 war.
Die Klimaerwärmung der letzten Jahrzehnte hat die Wahrscheinlichkeit langer Dauerfrostperioden in München verringert. Seit 1990 gab es nur noch vereinzelt Dauerfrostabschnitte von mehr als 10 Tagen. Die 33 Tage von 1963 liegen daher in einer climatologischen Epoche, die sich nicht wiederholt hat. Die Daten des DWD zeigen klar: Der Rekord ist kein statistisches Artefakt, sondern das Produkt eines extremen Winterregimes, das in Mitteleuropa heute seltener auftritt.
Die folgende Tabelle fasst die Kenndaten der Station und des Rekords zusammen:
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Ältestes Datum mit Daten | 1954-06-01 |
| Jüngstes Datum mit Daten | 2026-07-18 |
| Längste Dauerfrostperiode | 33 Tage (10.01.1963 – 11.02.1963) |
Die Messreihe beginnt am 1. Juni 1954 – der Rekord stammt also aus dem 9. Jahr der Aufzeichnungen. Die Tatsache, dass seither über sechs Jahrzehnte vergangen sind, ohne dass die 33 Tage übertroffen wurden, unterstreicht die Einmaligkeit dieses Winters.
Für Münchner und alle, die sich für das Klima der Stadt interessieren, bleibt der Dauerfrost-Rekord von 1963 der absolute Referenzwert. 33 Tage am Stück mit Höchstwerten unter null – das ist die kälteste Phase, die die Station München-Stadt seit Beginn der digitalen DWD-Aufzeichnungen im Jahr 1954 verzeichnet hat. Wer wissen will, ob ein neuer Winter den Rekord brechen kann, muss bis zum 12. Februar 1963 warten: Die Messlatte liegt bei 33 Tagen.
Datenquelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Climate Data Center (CDC) – Station München-Stadt (Kennung 03379).
Lizenz: GeoNutzV – Die Daten sind offiziell und werden unverändert verwendet.
Abfrage: Längste zusammenhängende Dauerfrost-Periode (tmax < 0 °C) im Zeitraum 1954‑06‑01 bis 2026‑07‑18.
Stand der Auswertung: 20. Juli 2026.
Inhalt mit Unterstützung künstlicher Intelligenz auf Basis offizieller DWD-Daten erstellt. Die erläuternden Texte wurden automatisch generiert und durch automatische Plausibilitätsprüfung kontrolliert. 🤖 IA-assisted content · Art. 50 EU AI Act
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