Waldbrand-Wetter-Tage in Stuttgart: 2025–2026 im Detail

Aktualisiert: 2026-07-14

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mit extremen Waldbrandbedingungen tritt 2026 in Stuttgart (Schnarrenberg) auf. Das sind 0,3 % des Jahres – ein statistisches Minimum, das kaum ins Gewicht fällt.

Dieser eine Tag im Jahr 2026 erfüllt alle drei Kriterien, die der Deutsche Wetterdienst für die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe ansetzt: Die Höchsttemperatur erreicht mindestens 30 °C, die Niederschlagssumme bleibt unter 1 Millimeter und die durchschnittliche Windgeschwindigkeit steigt auf mindestens 5 Meter pro Sekunde. Ein singuläres Ereignis in einem sonst unauffälligen Jahr.

Die harte Definition: Was zählt als Waldbrand-Tag?

Damit ein Tag als „Feuertag“ in die Statistik eingeht, müssen drei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein – ein seltenes Zusammentreffen, das brandgefährliche Verhältnisse signalisiert. Die Daten stammen von der DWD-Station Stuttgart-Schnarrenberg (Kennung 04928), einer der wichtigsten Klimareferenzstationen Baden-Württembergs. Für jeden Tag werden die höchste gemessene Temperatur, die gesamte Niederschlagsmenge und die mittlere Windgeschwindigkeit herangezogen. Nur wenn alle Schwellenwerte erreicht sind, wird der Tag gezählt:

Für den Zeitraum 2025–2026 liegen an dieser Station durchgehend Daten vor (die älteste Aufzeichnung in dieser Reihe stammt vom 3. Januar 2025, die aktuellste vom 10. Juli 2026). In diesen 1,5 Jahren wurde nur ein einziger Tag mit allen drei Merkmalen registriert.

Die Zahlen auf einen Blick: 2026

Der folgende Eintrag zeigt das Jahr mit dem extremen Tag. Mehr als ein Jahr mit brandkritischen Wetterlagen kommt in dem kurzen Messzeitraum (2025–2026) nicht vor.

Jahr Tage mit Feuerbedingungen Anteil am Jahr (%)
2026 1 0,3

Was bedeutet das? Dieser eine Tag – der im Sommer 2026 liegt – ist der einzige in der gesamten bisher erfassten Serie, der die strengen Kriterien erfüllt. Ein Prozentwert von 0,3 ist winzig: Es bedeutet, dass an gerade einmal 0,3 % aller Tage des Jahres 2026 überhaupt Waldbrandwetter herrschte. Umgerechnet auf ein normales Jahr wäre das weniger als ein ganzer Tag – in 2026 war es exakt einer. Für einen Ort wie Stuttgart, das im Talkessel liegt und oft windgeschützt ist, ist das typisch. Die Kombination aus extremer Hitze, Dürre und starkem Wind kommt hier nur an einem einzigen Termin zusammen.

Einordnung: Tatsächlich selten

Zum Vergleich: An der Nordseeküste oder in den Mittelgebirgen treten solche Bedingungen häufiger auf, weil der Wind dort generell stärker weht. Stuttgart hingegen liegt im windschwachen Keuperbecken. Dass 2026 genau einen Tag mit der gefährlichen Mischung bringt, passt ins regionale Muster.

Die Datenquelle und ihre Aussagekraft

Die Zahlen stammen direkt vom Deutschen Wetterdienst (DWD) – genauer gesagt aus dem Climate Data Center (CDC), das die Aufzeichnungen aller offiziellen DWD-Stationen aufbereitet. Für diese Auswertung wurde die Station Stuttgart-Schnarrenberg verwendet, die seit Jahrzehnten kontinuierlich Klimadaten für die baden-württembergische Landeshauptstadt liefert. Die Abfrage aggregiert zunächst alle verfügbaren Tageswerte, prüft dann jedes Datum auf die drei Bedingungen und zählt am Ende die Tage pro Jahr. Ein wissenschaftlich robuster Prozess, der hier für den Zeitraum 2025 bis Juli 2026 eine vollständige, lückenlose Datenreihe ergibt.

Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD) – Climate Data Center, Station Stuttgart-Schnarrenberg (04928). Datenstand: Juli 2026. Lizenz: GeoNutzV. Dieser Artikel wird täglich mit den aktuellsten CDC-Daten aktualisiert.

Index der Klimadaten

Rechtliche Hinweise und Datenquelle

Inhalt mit Unterstützung künstlicher Intelligenz auf Basis offizieller DWD-Daten erstellt. Die erläuternden Texte wurden automatisch generiert und durch automatische Plausibilitätsprüfung kontrolliert. 🤖 IA-assisted content · Art. 50 EU AI Act

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