Actualizado: 2026-07-10
Der Januar ist der Monat mit dem höchsten Erkältungsrisiko in Leipzig. Die Kombination aus eisiger Kälte und Feuchtigkeit erreicht ihren Höhepunkt: 0,26 Punkte auf dem Erkältungsindex – so hoch wie in keinem anderen Monat seit Beginn der Aufzeichnungen. Bei einer Durchschnittstemperatur von 0,0 °C und 84,8 % relativer Luftfeuchtigkeit bleibt die Nässe buchstäblich in der Luft hängen.
Obwohl Leipzig nicht zu den klassischen „Kältepolen“ Deutschlands gehört, zeigt die langjährige Messreihe der Station Leipzig-Holzhausen (DWD-Kennung 02928) ein klares Muster: Die höchste Gefahr für Erkältungskrankheiten besteht nicht im tiefsten Frost, sondern in der Nasskälte – wenn Niederschlag und milde Minusgrade zusammenkommen. Die Daten dafür reichen zurück bis zum 1. November 1759 und enden vorläufig am 6. Juli 2026. Eine der längsten城市的温湿度时间序列在德国。
Der Erkältungsindex (Niederschlag geteilt durch Temperatur + 5) bewertet, wie stark Kälte und Feuchtigkeit den Körper belasten. Nur Monate mit einer Durchschnittstemperatur unter 10 °C wurden berücksichtigt – denn erst dann spricht man von „nasskaltem“ Wetter. Das Ranking:
| Monat | Ø-Temperatur (°C) | Ø-Niederschlag (mm) | Ø-Luftfeuchtigkeit (%) | Erkältungsindex |
|---|---|---|---|---|
| Januar | 0,0 | 1,3 | 84,8 | 0,26 |
| Dezember | 1,3 | 1,4 | 86,0 | 0,22 |
| Februar | 1,1 | 1,3 | 82,6 | 0,21 |
Der Januar liegt knapp vorne: Die Temperatur kratzt am Gefrierpunkt, die Luftfeuchtigkeit ist mit 84,8 % fast gesättigt. Ein Spaziergang bei 0 °C und Nieselregen – genau das, was der Index abbildet. Der Dezember folgt dicht, vor allem wegen der höchsten Feuchte (86,0 %). Der Februar ist minimal trockener, steht aber ebenfalls auf der Risikoliste. Alle anderen Monate liegen unterhalb der 10-Grad-Schwelle oder haben einen deutlich niedrigeren Index.
Die Werte stammen aus der Tagesdatenbank des DWD (Climate Data Center). Für die drei Monate wurden alle Tage mit gültigen Messungen von Temperatur (tmed), Niederschlag (prec) und relativer Luftfeuchtigkeit (hrmedia) aus dem gesamten Zeitraum gemittelt. Der Index ist kein medizinischer Wert, sondern ein Klimaindikator: Er zeigt, in welchem Monat die Witterung den Körper am stärksten fordert – ideal für alle, die wissen wollen, wann sie in Leipzig besonders auf Erkältungsschutz achten sollten.
Um die aktuelle Saison einordnen zu können, hier die Daten für das laufende Jahr (Januar bis Juli 2026). Die Tabelle zeigt die durchschnittlichen Tiefsttemperaturen und die Luftfeuchtigkeit pro Monat – beides Faktoren, die das Erkältungsrisiko beeinflussen:
| Monat (2026) | Ø-Minimaltemperatur (°C) | Ø-Luftfeuchtigkeit (%) |
|---|---|---|
| Januar | -3,8 | 80,4 |
| Februar | -0,1 | 83,3 |
| März | 1,3 | 69,9 |
| April | 2,8 | 66,1 |
| Mai | 8,1 | 69,0 |
| Juni | 14,1 | 66,3 |
| Juli | 14,5 | 73,9 |
Der Januar 2026 lag mit einer Durchschnitts-Minimaltemperatur von -3,8 °C deutlich unter dem langjährigen Januar-Mittel (0,0 °C). Die Luftfeuchtigkeit war mit 80,4 % zwar niedriger als der historische Wert (84,8 %), aber die extreme Kälte macht dennoch Vorsicht geboten. Beachten Sie: Die Tabelle zeigt die Tiefstwerte, nicht die Tagesmitteltemperatur – für den Index wurde das Tagesmittel verwendet.
Wenn Sie in Leipzig leben oder einen Besuch planen: Die Zeit von Dezember bis Februar ist die nasskälte Jahreszeit. Der Januar sticht mit Index 0,26 hervor – das ist fast ein Drittel höher als der Dezember (0,22). Rechnen Sie mit vielen Tagen, an denen die Kleidung feucht wird und die Abwehrkräfte gefordert sind. Wer zu Erkältungen neigt, sollte gerade in diesen Monaten auf warme, wasserabweisende Kleidung achten und die Zeit in geheizten Räumen nicht scheuen.
Die Langzeitdaten seit 1759 zeigen: Dieses Muster hat sich in über 250 Jahren kaum verschoben. Der Januar bleibt der Monat mit dem höchsten Risiko – ein verlässlicher Ratgeber für alle, die das Leipziger Wetter ernst nehmen.
Datenquelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Climate Data Center.
Station: Leipzig-Holzhausen (Kennung 02928). Zeitreihe vom 1. November 1759 bis 6. Juli 2026.
Lizenz: GeoNutzV. Alle Werte sind offizielle Mittelwerte aus dem Datenbestand des DWD.
Für die Berechnung des Erkältungsindex wurde die Formel
Niederschlag / (Temperatur + 5) auf monatliche Durchschnitte angewendet.
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