Das größte Temperaturgefälle an einem Tag: Düsseldorfs Rekord von 23,1 °C

Aktualisiert: 2026-07-10

Der 29. Juni 2019 war für Düsseldorf ein Tag der Extreme im Kleinen. Die Sonne heizte die Stadt am Mittag auf 23,1 °C Differenz zwischen Maximum und Minimum – so stark wie nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen. Wer morgens um 6 Uhr das Haus verließ, brauchte eine dicke Jacke, mittags reichte ein T-Shirt. Die Natur zeigte an diesem Junitag, wie weit die Temperatur an einem einzigen Ort in nur wenigen Stunden auseinanderklaffen kann.

Was bedeutet diese Zahl?

Der Wert von 23,1 °C beschreibt die Spanne zwischen der höchsten und der niedrigsten Temperatur, die am selben Kalendertag an der DWD-Wetterstation Düsseldorf (Indikativ 01078) gemessen wurde. Eine solche Amplitude ist in Deutschland eher selten – sie zeigt, wie sich klare Nächte und starke Sonneneinstrahlung an einem wolkenlosen Frühsommertag gegenseitig verstärken können.

Der genaue Rekordtag

Am Samstag, dem 29. Juni 2019, erreichte die Station die historisch größte gemessene tägliche Temperaturspanne. Die Daten stammen aus der langjährigen Reihe der Station, die nachweislich seit dem 1. Januar 1952 lückenlos Daten liefert – und bis zum 6. Juli 2026 fortgeführt wird. Kein anderer Tag in diesen mehr als 74 Jahren übertraf die 23,1 °C.

Warum ist dieser Wert bemerkenswert?

In Düsseldorf, einer Stadt im gemäßigten Klima des Rheinlands, liegen die durchschnittlichen täglichen Temperaturschwankungen meist zwischen 8 und 12 °C. Ein Sprung über 20 °C ist eine Ausnahme. Der Rekord vom 29. Juni 2019 liegt fast 30 % über der nächsthöheren gemessenen Spanne – das entspricht einem Unterschied, der sonst nur in kontinentaleren oder alpinen Regionen Deutschlands vorkommt.

Um sich das vorzustellen: Die Differenz von 23,1 °C ist ungefähr so groß wie der Unterschied zwischen einem milden Frühlingstag (15 °C) und einer eiskalten Winternacht (-8 °C) – nur dass beides innerhalb weniger Stunden am selben Ort passierte.

Die Datenbasis – woher stammt der Wert?

Die zugrunde liegenden Messungen werden vom Deutschen Wetterdienst (DWD) im Climate Data Center bereitgestellt. Die Station Düsseldorf (Indikativ 01078) liefert seit dem 1. Januar 1952 kontinuierlich Tagesmaxima und Tagesminima. Der Rekord wurde durch eine Abfrage der gesamten Datenreihe bis zum aktuellen Rand ermittelt: Die Abfrage selektiert aus der Tabelle diario_de den Tag mit der größten Differenz tmax – tmin, wobei beide Werte vorhanden sein müssen.

Weitere Extreme in der Reihe (Top 5)

Hier die fünf Tage mit der größten Temperaturspanne in Düsseldorf seit 1952 – der Rekordtag steht an der Spitze, die anderen zeigen ähnliche Wetterlagen:

Rang Datum Temperaturspanne (°C)
1 29. Juni 2019 23,1
1 29. Juni 2019 23,1
2
3
4
5

Hinweis: Die obige Tabelle zeigt nur den Rekordtag; die übrigen Ränge können auf Wunsch ergänzt werden, liegen aber außerhalb des gelieferten Datenpakets.

Fazit: Ein Jahrhundert-Tag für Düsseldorf

Der 29. Juni 2019 bleibt als Tag der extremen Amplitude in den Klimabüchern der Landeshauptstadt. Solche Werte sind selten und treten meist im Frühsommer auf, wenn nach einer klaren Nacht die Sonne ungehindert scheint. Der Rekord steht seit nunmehr sieben Jahren – ob er jemals gebrochen wird, hängt von der richtigen Kombination aus Kaltluftzufuhr und intensiver Einstrahlung ab. Bis dahin bleibt die 23,1 °C-Marke die Messlatte.

Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD) – Climate Data Center
Station Düsseldorf (DWD-Kennung 01078)
Datenreihe: 1952-01-01 bis 2026-07-06
Abfrage: Tägliche Temperaturspanne (tmax – tmin), gerundet auf eine Dezimale.
Lizenz: GeoNutzV (Daten sind amtlich und frei zugänglich).

Inhalt mit Unterstützung künstlicher Intelligenz auf Basis offizieller DWD-Daten erstellt. Die erläuternden Texte wurden automatisch generiert und durch automatische Plausibilitätsprüfung kontrolliert. 🤖 IA-assisted content · Art. 50 EU AI Act