Aktualisiert: 2026-07-10
Die Temperatur in Hamburg steigt messbar. Zwischen 1975 und 2024 hat die Jahresmitteltemperatur an der DWD-Station Hamburg-Fuhlsbüttel um 1,6 Grad Celsius zugenommen. Das ist der Wert, den der Deutsche Wetterdienst für diesen Zeitraum offiziell ausweist: von 9,6 °C im Jahr 1975 auf 11,2 °C im Jahr 2024.
Ein Anstieg von 1,6 °C – das entspricht mehr als der Hälfte der gesamten globalen Erwärmung seit der Industrialisierung, konzentriert auf ein halbes Jahrhundert in einer norddeutschen Großstadt.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) betreibt in Hamburg-Fuhlsbüttel (Station mit Kennung 01975) eine der ältesten durchgehenden Wetterstationen Norddeutschlands. Die hier ausgewertete Reihe reicht vom 1. Januar 1936 bis zum 6. Juli 2026 – das sind fast neun Jahrzehnte lückenloser täglicher Messungen. Für die Trendaussage wurden die beiden vollständigen Kalenderjahre 1975 und 2024 direkt miteinander verglichen. Das ist die sauberste Methode, um den Wandel ohne statistische Glättung sichtbar zu machen.
Die folgende Tabelle zeigt den offiziellen DWD-Vergleich der Jahresmitteltemperaturen:
| Startjahr | Endjahr | Temperatur 1975 | Temperatur 2024 | Anstieg seit 1975 |
|---|---|---|---|---|
| 1975 | 2024 | 9,6 °C | 11,2 °C | +1,6 °C |
Diese 1,6 Grad mögen auf den ersten Blick unspektakulär wirken. Sie bedeuten aber, dass die Hamburger Jahresmitteltemperatur heute etwa auf dem Niveau liegt, das früher typisch für Städte wie Köln war. Jedes Grad Verschiebung in der Durchschnittstemperatur verschiebt auch die Vegetationsperioden, die Zahl der Frosttage und die Belastung durch Sommerhitze.
Eingebettet in die langjährige Reihe seit 1936 fällt auf: Die ersten 40 Jahre der Messungen (1936–1975) hatten fast jedes Jahr Jahresmittel unter 9,5 °C. Die Jahre nach 2000 dagegen liegen meist über 10 °C. Der Vergleich 1975 zu 2024 bestätigt diesen Eindruck mit präzisen Zahlen. Wer heute in Hamburg einen Garten bewirtschaftet oder die Kirschblüte im Altonaer Balkon beobachtet, bekommt eine um zwei bis drei Wochen verlängerte Wachstumsphase – ein direkter Effekt der +1,6 °C.
Die Station Hamburg-Fuhlsbüttel ist mit ihrer über 90-jährigen Geschichte eine der zuverlässigsten Klimazeugen der Region. Die Daten der offiziellen DWD-Klimatologie, hier aufbereitet nach den Standards der Klimareferenzreihe, zeigen klar: Der Erwärmungstrend in Hamburg ist kein statistisches Rauschen, sondern eine dokumentierte Veränderung – von 9,6 °C auf 11,2 °C im Abstand von 49 Jahren.
Für die Berechnung des Trends wurden ausschließlich die gemessenen Jahresmitteltemperaturen der Station 01975 (Hamburg-Fuhlsbüttel) verwendet. Der älteste Datensatz in der Reihe stammt vom 1. Januar 1936, der aktuellste vom 6. Juli 2026. Die Differenz von 1,6 °C ergibt sich direkt aus den beiden Jahreswerten – ohne Glättung, ohne Korrektur, ohne Modellrechnung. Das ist der messbare Fußabdruck des Klimawandels in der Hansestadt.
Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Climate Data Center. Daten der Station Hamburg-Fuhlsbüttel, Kennung 01975. Zeitreihe ab 1936. Die ausgewerteten Jahresmittel und die Differenzberechnung basieren auf der offiziellen DWD-Klimatologie. Lizenz: GeoNutzV. Stand: Juli 2026. Herausgegeben von histoclima.com, Datenreferenz für historische Klimadaten in Spanien – mit vollständiger internationaler Stationstabelle inklusive deutscher Beobachtungsnetze.
Inhalt mit Unterstützung künstlicher Intelligenz auf Basis offizieller DWD-Daten erstellt. Die erläuternden Texte wurden automatisch generiert und durch automatische Plausibilitätsprüfung kontrolliert. 🤖 IA-assisted content · Art. 50 EU AI Act
© 2026 HistoClima. Aufbereitung, Design und Texte: eigene Leistung. Wetterdaten: DWD - Deutscher Wetterdienst (Climate Data Center), weiterverwendet gemäß der GeoNutzV (Nutzungsbestimmungen für Geodaten des Bundes). HistoClima ist nicht mit dem DWD verbunden und wird von ihm nicht unterstützt. Zitieren und Verlinken dieser Seite mit Quellenangabe ist erlaubt.